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Der deutscher Chess Position Trainer Blog

Hier könnt Ihr Neuigkeiten und Information zu Chess Position Trainer erhalten - zur aktuellen und zukünftigen Versionen.

Wie viele Schachprogramme braucht man?

Inzwischen gibt es eine große Anzahl an verschiedenen Schachprogrammen auf dem Markt (Online-Angebote mit einbezogen). Das Angebot reicht von Schach-CD's bis hin zu umfangreichen Partie-Datenbanken. Reine Web-Lösungen werden ebenfalls angeboten.

Ich frage mich, welches "Paket" ein ambitionierter Schachspieler auf jeden Fall sein eigen nennen sollte wie intensiv die meisten letztlich wirklich die gekaufte Software nutzen. Wie effizient ist das Zusammenspiel dieser verschiedenen Insellösungen?

Gegenwärtig besitze ich Fritz 8, Chess Assistant 8.1 und von Chessbase und Convekta noch ein paar Trainings-CD's sowie Chess Position Trainer (natürlich :).

Fritz 8 habe ich bisher zu 99% nur für den Online-Zugang auf schach.de benutzt. CA 8.1 habe ich sogar fast gar nicht bisher genutzt. Die Training-CD's habe ich erst ein bischen ausprobiert. Dafür habe ich intensiv div. Bücher in den letzten Jahren gelesen.

Bedingt durch die Entwicklung von CPT bleibt aber auch nicht mehr so viel Zeit für das eigene Schach-Training übrig.

Ich persönlich frage mich, ob Partiedatenbanken wie CA oder Chessbase wirklich so wichtig / nützlich für die meisten Schachspieler sind. Kauft man sie nicht oft einfach nur, weil sie "Standard" sind bzw. so wertvoll klingen?

Betrachten wir einmal das Eröffnungstraining. Mein persönlicher Prozess sieht wie folgt aus:

  1. Übers Internet Bücher zu den gewünschten Eröffnung finden, kaufen und lesen
  2. In den Büchern präferierte Stellungen und somit Varianten ermitteln
  3. Diese Varianten in CPT einpflegen
  4. Mit CPT die Varianten Trainieren
  5. Blitzpartien (online) spielen und anschließend mit CPT die Partien mit meinem Repertoire abgleichen.
  6. Noch nicht berücksichtigte Varianten und Züge in meinen Büchern nachsehen. Falls diese tatsächlich nicht abgedeckt werden, nutze ich Fritz und Chess Assistant, um die Wissenslücke zu füllen und auch um Idee fürs Mittelspiel zu bekommen.

Bei mir kommen Partiedatenbanken und Schach-Engines also erst ganz am Ende, zum Verfeinern des Repertoires.

Wofür verwendet Ihr hauptsächlich Partiedatenbanken? Wie arbeitet Ihr? Welche Software nutzt Ihr? Wie sieht für Euch die "Ideal"-Software aus? Was müsste sie alles abdecken, damit ihr keine weitere mehr braucht?

Gruß,

Stefan

Published Donnerstag, 24. August 2006 22:07 by Stefan Renzewitz

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